Dienstag, 1. Februar 2011

Chavez ist die Hoffnung!

Diese Parole auf den Straßen der Stadt Maracaibo/Venezuela hat sich in meiner Erinnerung eingegraben nach meinem Venezuelabesuch. Bis heute begleiten mich die Eindrücke und die Begegnungen mit den lutherischen Schwestern und Brüdern aus der IELV (Ev.- Lutherische Kirche in Venezuela). Vielen verschiedenen Nationalitäten gehören sie an in einer kleinen Kirche, die es schwer hat zu überleben. Spannungen gibt es im Land, Spannungen gibt es in der Kirche.
Und z.Zt. spitzt sich die Lage in der Kirche wieder zu. Die kleine IELV hat nur wenige Partner. Keine Evangelische Landeskirche hat eine Partnerschaft dorthin - nur der Lutherische Weltbund, die Finnische Mission, die EKD und das GAW halten enge Beziehungen. Nun trafen sich alle Partner in Deutschland, um zu sich auzutauschen, Informationen zu teilen, verschiedene Sichtweisen zu beleuchten und zu beratschlagen, wie es von Seiten der Partner weitergehen kann. Das ist schwierig. Aber in einem Brief äußern sich alle Partner hoffnungsvoll, daß es Schritte auf eine Versöhnung hin geben kann. Vorschläge werden unterbreitet und gemahnt, sich zu vergeben und Brücken der Versöhnung zu bauen. Unsere Schwestern und Brüder brauchen dafür unser aller begleitendes Gebet besonders für die Ende Februar anberaumte Synode. Noch ist nicht klar, ob alle Gemeinden teilnehmen werden. Das wäre kein gutes Zeichen... - Pfarrer Enno Haaks

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