Mittwoch, 27. April 2011

Der Weg beider lutherischer Kirchen in Chile

Kirchenpräsident der IELCH
Pastor Luis Alvarez
Der neue Kirchenpräsident der IELCH (Ev.-Lutherische Kirche in Chile) äußert sich in der Monatsschrift der Kirche hinsichtlich der weiteren Schritte des Vereinigungsprozesses beider lutherischen Kirchen. Demnach wird der „Rat der Luther. Kirchen in Chile“ (CILCH) in seiner Struktur gestärkt. Zwar werden beide Kirchen zunächst ihre synodalen Strukturen beibehalten. Das ist eine gute Entscheidung, denn gerade im Blick auf die Zusammensetzung einer zukünftigen Synode gab es hier Differenzen. Wie viele Delegierte sollen die Gemeinden haben? Soll jede Gemeinde egal wie groß genauso viele Delegierte entsenden wie eine sehr große Gemeinde? Man muss wissen, dass die IELCH zwar zahlenmäßig mehr Gemeinden hat als die ILCH aber wesentlich weniger Gemeindeglieder.
Auf jeden Fall werden unter der Leitung der CILCH einige Kommissionen bilden, die die lutherischen Interessen im Blick nach außen besser gemeinsam vertreten können. Zudem sollen die Pastorenkonferenzen gemeinsam stattfinden. Der einmal genannte Termin für eine Kirchenvereinigung im Jahre 2014 soll bestehen bleiben. Dafür besteht noch viel Arbeit, denn die internen Statuten müssen angeglichen werden. Da wartet noch viel Fein- und Kleinarbeit. - Pfarrer Enno Haaks

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