Montag, 29. August 2011

Streiks in Chile

Im Jahr 2006 begannen Streiks der Schüler und Studenten, die für ein besseres und gerechteres Bildungssystem kämpfen. Diese Streiks haben in Chile an Dramatik zugenommen. In der vergangenen Woche schloss sich die große und einflussreiche Gesamtgewerkschaft (CUT) den Forderungen an und forderte zudem Veränderungen im Gesundheitswesen und im Arbeitsrecht.
Man hat den Eindruck, dass das alles noch Auswirkungen des Militärregimes und der absoluten neoliberalen Ausrichtung der gesamten Politik sind. Bildung ist ein Gut geworden. Gute Bildung muss man sich kaufen für teures Geld.
Isabel Allende, die Bestsellerautorin, hat jüngst die Streiks in Chile mit den Demonstrationen in England, in Spanien und in Israel in Verbindung gebracht. Da ist mit Sicherheit einiges dran.
Auf evangelisch.de findet sich ein interessanter Artikel zu diesem Kontext:

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