Montag, 21. November 2011

Wiedergutamachung und Rückgabe von Gebäuden in Tschechien


Joel Ruml berichtet dem Runden Tisch in Prag
Joel Ruml, Synodalsenior der EKBB, erläuterte dem Runden Tisch in Prag den Stand der Verhandlungen mit dem tschechischen Staat. Dabei geht es um Wiedergutmachung dessen, was die kommunistische Diktatur den Kirchen angetan hat, andererseits geht es um die Frage, wie sich die Kirche in Zukunft finanzieren wird. Wesentlich ist die Frage der Pfarramtsbesoldung. Derzeit werden die Pfarrer mit Hilfe staatlicher Mittel besoldet. Diese Zahlungen des Staates machen ca. 1/3 des Haushaltes der Evangelischen Kirche der Böhmischen Brüder (EKBB) aus. Dieses Gesetz reicht auch in die kommunistische Zeit zurück. Die Veränderungen sorgen durchaus für eine gewisse Unsicherheit innerhalb der Kirche und der Ungewissheit, wie die Kirche in Zukunft nachhaltig ihr Leben gestalten kann. Andererseits gibt es keine Alternative zu dem neuen Gesetz, dass u.a. durch die EU-Mitgliedschaft gefordert ist. Synodalsenior Ruml rechnet damit, dass bei allem Ringen und auch populistischen Debatten im Parlament das Gesetz bis Mai vom Staatspräsidenten unterschrieben werden kann.
Unter folgendem Link ist die Stellungnahme von Joel Ruml zu lesen:

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