Dienstag, 5. Februar 2013

Die Presbyterianische Kirche auf Kuba

Kirche in Jaguey Grande - vom GAW unterstützt
Nach der Unabhängigkeit Kubas von Spanien (Ende des 19. Jahrhunderts) entwickelten sich Kontakte und Handel mit den USA. Dort lernten Kubaner protestantische Kirchen kennen und luden Missionare nach Kuba ein, die zuerst in den bürgerlichen und intellektuellen Kreisen Gehör fanden, die dann auch Gemeinden gründeten. 
Die Presbyterianisch-Reformierte Kirche in Kuba (IPRC), hat ihre Wurzeln in der Mission der Presbyterianischen Kirche der USA (PCUSA). Nach der massiven Verschlechterung der Beziehungen zwischen den USA und Kuba ab 1960 wurde die IPRC als erste protestantische Kirche 1967 selbständig. Heute hat sie etwa 15.000 Gemeindeglieder in 53 Gemeinden. Mit diakonischen Projekten, z. B. einem Waschsalon, Gemüsegärten und „Essen auf Rädern“ unterstützen die Gemeinden ihre Mitglieder und Nachbarn in dem von Mangel geprägten kubanischen Alltag. 1999 haben die IPRC, das Berliner Missionswerk und die Evangelische Kirche in Berlin-Brandenburg (heute EKBO) einen Partnerschaftsvertrag unterzeichnet. 
Das GAW hat in den vergangenen zwei Jahren je ein kleines Bauprojket gefördert.

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