Dienstag, 16. April 2013

Venezuela nach der Wahl und die Situation der IELV


Pastor Gerado Hands (obere Reihe, 2. v.r.) Im Strassenkinderheim
“Venezuela stand nach dem Tode von Präsident Hugo Chavez quasi unter Schock,” schreibt Pastor Gerado Hands aus Valencio / Venezuela. „Gott sei Dank sind die notwendig gewordenen Wahlen friedlich verlaufen, und es gab keinerlei Unruhen. Das Land ist politisch ausgeglichen. Zum neuen Päsidenten ist Marduro mit knappem Vorsprung gewählt worden. Wir hoffen und beten, dass sich unser Land stabilisieren möge und nicht weiter polarisiert wird.“ Weiter berichtet Gerado von der Situation der lutherischen Kirche in Venezuela: „Die komplexe Situation der Registrierung der Kirche, der Iglesia Ev. Luterana de Venezuela, ist noch nicht gelöst. Die Gemeinde in Valencia ist dabei, ihre Registrierung zu klären, um sich dann den Gemeinden in Caracas anzugliedern und Teil der neuen IELV zu sein. Dann wären es fünf Gemeinden. Die Gemeinden in Barinas und in Maracaibo fehlen noch. Kompliziert ist die Situation der indigenen Missionsgemeinde in Maracaibo und die Situation der Gemeinde in Tin-Tin. Wir hoffen und beten, dass es einen neuen Dialog geben möge und man gemeinsame Vereinbarungen treffen kann.“ Dabei spielt die Registrierung eine sehr wichtige Rolle. Denn darüber würde man endlich wieder an Konten herankommen, auf denen Gelder sind, die für die Versorgung u.a. der Pastoren in den Missionsgemeinden gedacht sind. Das Problem der Blockierung der Konten durch die fehlende Registrierung hat zu Konflikten geführt.

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