Montag, 27. Mai 2013

Neue Kirche in Setúbal bezogen



vor der Sanierung
danach

"Am Pfingstsonntag haben wir unseren letzten Gottesdienst in dem angemieteten Kirchraum gefeiert," berichtet Rute Salvador, ehrenamtlich arbeitete Pastorin der presbyterianischen Gemeinde in Setúbal/Portugal. "Eine Woche später konnten wir dann den ersten Gottesdienst in dem alten Fabrikgebäude feiern, das wir mit Hilfe des GAW haben umbauen können," fährt sie stolz fort. "Wir sind dem GAW sehr, sehr dankbar für die großartige Hilfe!!!" Die Presbyterianischen Gemeinde in Setúbal konnte jetzt zusätzlich ihr 27-jähriges Bestehen feiern in dieser wachsenden Stadt in der Nähe Lissabons. Am Ort sind zahlreiche große Industrien ansässig. Setúbal ist die fünftgrößte Stadt Portugals. VW hat hier ein großes Werk mit 3000 Arbeitern. Die missionarische Arbeit der IEPP begann mit regelmäßigen Bibelstunden Anfang der 80er Jahre im Haus einer evangelischen Familie, die sich hier ansiedelte. Durch Mund zu Mund Propaganda wuchs der Kreis der Interessierten. Mitte der 80er Jahre mietete man ein altes größeres Haus. Der Platz reichte nicht mehr aus. In den 90er Jahren begann die Arbeit mit Emigranten aus Angola, Mozambique und den Kapverden. In diesen ehemaligen portugiesischen Kolonien gibt es große evangelische Kirchen. Inzwischen sind zwei Drittel der Gemeindemitglieder Emigranten, die in der IEPP ein geistliches zu Hause gefunden haben. Die Gemeinde zählt inzwischen 100 Mitglieder und wächst weiter. 70 Menschen kommen jeden Sonntag zum Gottesdienst. Betreut wird die Gemeinde von Rute Salvador. Sie ist ansonsten Lehrerin.


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