Donnerstag, 2. Januar 2014

Weltweit Gemeinden helfen – das Diasporawerk der EKD folgt der doppelten Bauaufgabe: Kirchbau und Gemeindeaufbau

Der Präsident des GAW Dr. Hüffmeier und Frau Prof. Parmentier 
Die neue Spendenkampagne des GAW beginnt: Mit 137 Projekten aus über 40 Partnerkirchen startet das Gustav-Adolf-Werk e.V. (GAW) in das Jahr 2014. Das Ziel ist es, auch in diesem Jahr mindestens 1,5 Millionen Euro Spendengelder zu sammeln. Die Sammelaktionen in den GAW-Hauptgruppen in den Landeskirchen stehen seit diesem Jahr unter dem neuen Claim „Weltweit Gemeinden helfen“.
Für die Christen in besonders prekärer Lage besteht der im Projektkatalog der Fonds „Bedrängte und verfolgte Christen“, aus dem 2014 die Arbeit des koptisch-presbyterianischen „Salam-Krankenhauses“ in El-Qanatir Elkhaireya in Ägypten unterstützt werden soll.
„Mit den 137 Projekten setzen wir uns für den Erhalt und den Bau von Kirchen, Pfarrhäusern, Gemeindesälen und diakonischen Einrichtungen sowie für die Bildung, die Ausbildung und diakonische Aktivitäten in unseren Partnerkirchen ein“, erläutert Dr. Wilhelm Hüffmeier, Präsident des GAW, die Charakteristika des aktuellen Projektkatalogs. „Glaube und Bauen gehören zusammen. Dafür steht auch das GAW. Wir erleben, dass christliche Kirchen heutzutage an manchen Orten stehen, wieder oder neu erstehen, an denen Menschen dem Glauben der Christen feindlich gesonnen sind. Umso dringlicher ist die doppelte Bauaufgabe des Glaubens: Kirchbau und Gemeindeaufbau. Beidem ist die Arbeit unseres Diasporawerkes verpflichtet.“
Gemäß dem Artikel 16 der Grundordnung der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) vom 13.07.1948 nimmt das GAW im Zusammenwirken mit der EKD, ihren Gliedkirchen und Gemeinden, die besondere Verantwortung für den Dienst in der Diaspora wahr.

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