Sonntag, 23. November 2014

Diasporaverantwortung wird bleiben - und immer notwendiger!

Luth. Bethaus in Tokmok / Kirgistan
1832 anlässlich der Gedenkfeiern zum 200. Todestag des Schwedenkönigs Gustav II. Adolf rief der Leipziger Superintendent Prof. D. Christian G. L. Großmann dazu auf, die Protestanten in der Diaspora zu unterstützen. Gegründet werden soll "eine Anstalt zu brüderlicher Unterstützung bedrängter Glaubensgenossen und zur Erleichterung der Not, in welche durch die Erschütterung der Zeit und durch andere Umstände protestantische Gemeinden in und außer Deutschlands mit ihrem kirchlichen Zustand geraten, wie dies nicht selten bei neu entstehenden Gemeinden zu sein pflegt."
Die Not einer Kirche in der Diaspora ist vielfältig. Großmann schilderte sie so: durch Erschütterung der Zeit und durch andere Umstände können Diasporagemeindem und -kirchen mit ihrem kirchliche Zustand auf Hilfe angewiesen sein. 
Davon gibt es reichlich – davon wird es weiterhin viele Situationen geben, wo protestantische Solidarität gefordert ist.
Und protestantische Solidarität ist geboten aus der Tatsache heraus, dass wenn es uns wichtig ist, dass wir auf evangelische Weise glauben können, dann kann es uns nicht egal sein, dass in anderen Regionen dieser Welt das auch möglich ist. 

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