Montag, 12. Januar 2015

Fürbitte u.a. für Griechenland

Griechisch Ev. Kirche
Das ökumenische Fürbittgebet richtet in dieser Woche u.a. den Blick nach Griechenland und in die Türkei. Das GAW hat in den letzten Jahren immer wieder die Flüchtlingsarbeit der evangelischen Gemeinde in Thessaloniki unterstützt und hilft der Griechischen Evangelischen Kirche bei ihren großen Herausforderungen.

Anregungen für Dank und Fürbitte

Wir sagen Dank für:
- die christlichen Kirchen und ihre beständige Präsenz in der Region, die wir mit der frühen Kirche der Apostel in Verbindung bringen.
- die Christen, die in ihrem Glauben fest blieben und weiterhin Zeugnis für das Evangelium ablegen.

Wir bitten um/für:
- den Frieden und die Heilung des tiefsitzenden Hasses zwischen Griechen und Türken.
- Trost für alle, die trauern, und Kraft für alle, die sich für Gerechtigkeit einsetzen.
- Flüchtlinge, die Zuflucht und die Möglichkeit für ein neues Leben suchen.
- alle, die als Minderheiten diskriminiert werden.

Gebete
Heiliger Gott, Heiliger und Mächtiger, heiliger Unsterblicher, 
erbarme dich unser.
Ehre sei dem Vater und dem Sohn und dem Heiligen Geist,
jetzt und immerdar und von Ewigkeit zu Ewigkeit. Amen.
Hochheilige Trinität, erbarme dich unser.
Herr, reinige uns von unseren Sünden.
Meister, vergib unsere Verfehlungen.
Heiliger, sieh an unsere Schwächen und heile unsere Gebrechen,
um deines Namens willen.
Herr, erbarme dich; Herr, erbarme dich; Herr, erbarme dich.
(Basilius von Caesarea, 4. Jahrhundert)

O du, der alles übersteigt
wie kann die Welt dein Lob singen,
wenn es doch kein Wort gibt, dass dich beschreibt?
Wie kann unser Verstand dich erfahren,
wenn es doch keinen Geist gibt, der eine Vorstellung von dir hat?
Du bist der einzige Unaussprechliche,
denn alles, was wir sprechen, kommt von dir.
Du bist der einzige Unbekannte,
denn alles, was wir wissen, kommt von dir.
Alles was ist – das, was sprechen kann
und das, was keine Worte hat – verkündet dich.
Ein stilles Loblied wird dir gesungen
von all denen, die deinen Größe wahrnehmen.
Alles existiert nur für dich,
alles bewegt sich in einer einzigen Gruppe auf dich zu.
Du bist das Ende aller Dinge.
Du bist einer, du bist alles, und du bist nichts.
Du bist nicht einer, und du bist nicht alles.
O du, der du alle Namen hast, wie soll ich dich nennen?
Du bist der einzig Unnennbare.
Welch himmlischer Geist kann deinen Schleier durchdringen,
der selbst weit hinter den Wolken liegt?
(Heiliger Gregor von Nazianz, 4. Jahrhundert)

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