Donnerstag, 8. Januar 2015

Ökumenisches Fürbittgebet blickt auf Christen im arabischen Raum

Christliche Schule im Norden Iraks
Das ökumenische Fürbittgebet in dieser Woche richtet den Blick in den arabischen Raum. Die Situation der Christen ist schwierig. Die Unruhe, Bürgerkriege, Flüchtlingsströme haben den gesamten arabischen Raum destabilisiert. Gerade Minderheiten haben es schwer in solch einem Gemengelage von Problemen zu bestehen. das betrifft gerade die Zukunft des christlichen Glaubens in dieser Region.

Das Fürbittgebet lenkt den Blick zunächst auf den Dank:

Wir sagen Dank für:
- die Christen, die ihren Glauben in Ländern praktizieren, in denen sie eine kleine Minderheit sind; für alle, die sich in Hauskirchen treffen und die Verbindungen mit der weltweiten Christenheit aufrechterhalten.
- die Muslime, die den Idealen ihres Glaubens gerecht werden und für Toleranz und Frieden eintreten.
- alle, die sich für Demokratie und Menschenrechte einsetzen.

Wir bitten um/für:
- friedliche Beziehungen zwischen den verschiedenen Stämmen, Religionen und ethnischen Gruppen.
- alle, die aus anderen Ländern kommen, um zu arbeiten, und deshalb von ihren Familien getrennt sind.
- sauberes Trinkwasser für die, die in der Wüste Durst leiden.
- die Frauen, die weitaus weniger Bildungs- und Arbeitschancen haben als Männer.
- alle, die ihres Glaubens wegen verfolgt werden.
- dafür, dass die aufgrund von Konflikt und Feindseligkeiten verwundeten Körper und zerbrochenen Geister geheilt werden.
- die Trauernden, für Familien, die zerrissen sind, für zerstörte Häuser und für die Unternehmen, die nicht länger geschäftstüchtig sind.
- eine Ende des Terrorismus, Rechtlosigkeit und staatlicher Unterdrückung.
- die internationalen Friedenstruppen und für die Überwacher von Vertragsverpflichtungen.

GEBET
Dich, Herr über alles, dich bekennen wir;
dich, Herr Jesus, rühmen wir;
denn du bist das Leben unserer Körper
und du bist der Erlöser unserer Seelen. (Chaldäische Liturgie)

"Menschen sind Glieder eines Leibes,
und sind geschaffen aus dem gleichen wertvollen Kern.
Ist nur einziges Glied beeinträchtigt,
so finden auch die anderen keinen Frieden.
Wenn der Schmerz anderer dich gleichgültig lässt,
verdienst du nicht, dass man dich Mensch nennt." (Saʿdī; freie Übersetzung)

Das GAW hat bei der Sanierung zweier christlicher Schulen im Norden Iraks geholfen und unterstützt evangelische Christen in Syrien und Ägypten.

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