Mittwoch, 17. Juni 2015

Leben zwischen Angst und Hoffnung - Hilfe für evangelische Christen in Syrien

Aleppo war einst das industrielle Zentrum Syriens. Davon ist nichts mehr übrig. Tausende Häuser sind zerstört. Die weltberühmte Altstadt liegt in Trümmern. Die Zahl der dringend hilfsbedürftigen Bewohner Aleppos ist auf 80 % gestiegen. Die Verarmung ist enorm. Besonders die Kinder leiden. Es treten dramatische Fälle von Unterernährung auf. Die Lage ist heikel und angespannt. Allein am 15. Juni sollen 14 Menschen durch die Kämpfe und Fassbomben ums Leben gekommen sein. Über 100 wurden verletzt. Und das an nur einem Tag … - Die jüngsten Zerstörungen haben zum Zusammenbruch der gesamten Wasserversorgung der Stadt geführt. Es ist dramatisch.
„Danke, dass Ihr uns nicht vergesst“, schreibt via Facebook Pfarrer Haroutune Selimian von der armenisch-reformierten Kirchengemeinde in Aleppo. Sie liegt in einem Gebiet Aleppos, das als einigermaßen gesichert gilt. Aber was ist sicher in Syrien? „Die Menschen haben Angst, dass der IS in unser Gebiet vordringt“, fährt Haroutune fort. „Derzeit gibt es wirklich keinen Strom und kein Wasser. Wir sorgen mit Hilfe von Wassertanks für die Versorgung der Menschen in unserer Nachbarschaft. Das ist uns gelungen mit Hilfe eines Brunnens, den wir im Kirchhof gegraben haben.“  Und dann schreibt er eindringlich: „Betet für uns! Vergesst uns nicht! Wir wollen hier bleiben. Das ist unsere Heimat.“
Das GAW sammelt Spenden in einen Nothilfefonds für verfolgte und bedrängte Christen. Aus diesem Fonds wurde in den vergangenen Jahren regelmäßig Soforthilfe für evangelische Gemeinden in Syrien geleistet: für Lebensmittelpakete, für die Schulen der Gemeinden, für Medikamente usw. Spenden Sie für unseren Nothilfefonds, damit wir auf Notrufe aus Syrien weiterhin sofort reagieren können! Spendenkonto: 
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