Dienstag, 16. Juni 2015

Ökumenisches Fürbittgebet aus Brasilien

Im lutherischen Zentrum in Ceilandia (Brasilien)
Das ökumenische Fürbittgebet kommt in dieser Woche aus Brasilien. Die IECLB (Evangelische Lutherische Kirche) ist eine sehr wichtige Partnerkirche des GAW.

Anregungen zu Dank und Fürbitte

Wir danken für:
- die Stärke der Kirche in Brasilien
- die, die das Evangelium auf den Straßen und in den Favelas, den Elendsvierteln verkünden.
- alle, die sich für die Befreiung der Menschen und für soziale, politische und ökonomische Gerechtigkeit einsetzen.
- die Schönheit und natürliche Vielfalt des amazonischen Regenwaldes – für Papageien und bedrohte Tiere, wie das Goldkopf-Löwenäffchen.
- den Karneval, wenn Reich und Arm zusammen tanzen.

Wir bitten um/ für:
- ein wachsendes Miteinander der Kirchen in Brasilien.
- die indigenen Völker, die hier seit vielen tausend Jahren gelebt haben, deren Lebensweise jedoch bedroht ist oder im Namen von Fortschritt und Habgier schon zerstört wurde.
- die Hunderttausende von Kindern, die gezwungen sind, auf den Straßen zu leben und zu arbeiten, dass sie deine Fürsorge und Liebe kennenlernen mögen.
- ein Ende der politischen Gewalt, Folter und Brutalität der Polizei und anderen, die eigentlich mit dem Wohlergehen und der Sicherheit der Menschen beauftragt sind.
- die landlosen Bauern, die es sehr schwer haben, für sich und ihre Kinder den Lebensunterhalt zu verdienen.
- die Respektierung der Menschenrechte, so dass niemand einem anderen die Grundfreiheiten ohne Bestrafung absprechen kann.
Gebete

Gebet
Gott, unser Reisebegleiter
Gott, der du dich mit uns auf den Weg begibst,
Lebenserhalter, Quelle des Lebens,
du bist kein Gott, der vor uns her geht,
wie ein General, wie ein Held,
du verteilst auch keine Preise an die, 
die mutig und voller Energie losrennen.
Ich habe deine Stimme auf dem Weg gehört.
Sie ermutigt uns, nicht innezuhalten,
sie überredet uns, unseren Weg weiter zu gehen.
Du bist ein Gott, der überall gegenwärtig ist.
Du lässt dich an allen Orten finden.
Du bist vor und hinter uns,
wenn der Weg am längsten
und die Müdigkeit am größten ist.
Du bist nicht nur der Gott der Stärksten,
derer, die ein wohlhabendes Leben führen.
Möge unsere wankende Stärke sich in Kraft wandeln, 
um vorwärts zu gehen.
Voller Freude gehen wir mit dir auf dem Weg weiter,
eine leichte Brise treibt uns an,
unsere Schritte werden leichter,
- ja wir können sogar singen beim Gehen. (Simei Monteiro)

Keine Kommentare: