Montag, 17. August 2015

Diaspora der Kirche ist Voraussetzung für die Mission

Im Neuen Testament findet man die Aufgabe, dass christliche Gemeinden eine Verantwortung für die Glaubensgenossen haben (Gal 6,10; 1. Kor 10,26). Um die Verbindung untereinander wachzuhalten rief der Apostel Paulus zur Kollekte für die Jerusalemer Gemeinde auf. Er wollte mit dieser ersten Diasporagabe die Verbindung und Verantwortung untereinander sichtbar machen. Wichtig war den ersten Christen durch Besuchsdienste, Briefe und Versorgung der Geschwister in Not die Christen zu stärken, dass sie eine Einheit vor der Welt sind und damit sie in ihrer Zerstreuung Zeugendienst ausüben konnten. Sammlung der Gemeinde und Sendung - Diaspora und Mission - waren eine Einheit. und nicht zwei Aufgabenbereiche im Gegensatz. Die Trennung von Sammlung und Sendung ist dem Wesen der Gemeinde fremd. Eine Gemeinde - egal wie groß - ist immer eine in die Welt gesandte Gemeinde. Dem Wort Diaspora ist dieses Verständnis immanent: es heißt ausstreuen, aussäen. 

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