Freitag, 16. September 2016

Verschärfung der Versorgungskrise in Venezuela

Die Kinder des Strassenkinderheimes in Valencia
ZEIT-online berichtet heute über die Verlängerung des Ausnahmezustandes in Venezuela. Die Versorgungskrise verschärft sich weiter. 
Und gleichzeitig erreicht heute das GAW eine Dankesmail von dem lutherischen Kirchenpräsidenten Pfarrer Gerardo Hands.
Der andauernde Ausnahmezustand, die dauerhaften Demonstrationen und die um sich greifende Hungersnot verschärfen die Situation in Venezuela zunehmend – vor allem für diejenigen, die ganz unten in der Gesellschaft stehen, am wenigsten gehört und am wenigsten beachtetet werden. Das bedeutet, dass besonders Kinder von dieser Not betroffen sind. Das GAW schaltete sich daraufhin mit einer „Blitz-Aktion“ ein und sorgte mit einem 3.000 Euro umfassenden Hilfspaket für Lebensmittel und Wasser in dem Straßenkinderheim Casa Hogar und der Sozialhilfeeinrichtung San Blas. Die vor Ort arbeitende lutherische Kirche (IELV) organisiert den Einsatz und richtet ihren Dank an unser evangelisches Diasporawerk. Denn Kirche und ihre Diakonie soll weiterhin ein Ort der Solidarität bleiben, da – egal wo auf dieser Welt – wir von Gott aufgerufen werden.
Doch es soll nicht bei einer einmaligen Aktion bleiben. Das GAW wird sich auch weiterhin gewissenhaft um langfristige Projekte in Venezuela bemühen, die sowohl die Nahrungs- und Gesundheitsversorgung als auch die Bildung und den Aufbau von Gemeindeleben betreffen. 

Unsere Segenswünsche gelten der dortigen Gemeinde und ganz Venezuela.

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