Montag, 21. August 2017

Ein altes Leitbild des GAW

Jahrelang lagerte ein alter Bilderrahmen mit einem alten "Leitbild" des GAW aus dem Ende des 19. Jahrhunderts im Keller einer Familie in Großzschocher in Leipzig. Dann wurde die Wohnung aufgelöst und der alte Bilderahmen dem historisch interessierten Kommunalpolitiker Herrn Krowiorsch angeboten. Der wiederum verstaute den Rahmen samt handgeschriebenem Leitbild erst einmal für 10 Jahre in seiner Garage, ehe er sich erinnerte und dann recherchierte, was es denn wohl mit dem GAW auf sich hat. So nahm er Kontakt mit der Zentrale auf. Daraus entstand die Idee, im Rahmen des Gemeindefestes der evangelischen Gemeinde in Großzschocher dieses Leitbild dem GAW als ein historisches Dokument zu übergeben in der Hoffnung, dass es in der Zentrale einen guten Ort findet. Das gelang nun Ende August.
Folgender Text findet sich in dem Rahmen:
"Wie Gustav Adolf, König von Schweden einst im 30-jährigen Kriege den bedrängten Evangelischen zu Hilfe kam, wobei er in der Schlacht bei Lützen am 6. November 1632 sein Leben ließ, so hilft das Gustav-Adolf-Werk das am 200. Todestag des Königs 1832 gegründet wurde in friedlicher Liebesarbeit nun fortdauernd den evangelischen Glaubensgenossen in der Diaspora (Zerstreuung) wo sie in der weiten Welt verstreut unter Menschen anderen Glaubens oder anderer Sprache in Einsamkeit, Armut und Bedrängnis leben, damit sie ihren Glauben bewahren und ihr kirchliches Leben erhalten.
Das Gustav-Adolf-Werk sammelt die zerstreuten Glieder der Gemeinde. Es ruft sie unter Gottes Wort und zum Tisch des Herrn. Es baut ihnen Gotteshäuser und Gemeinderäume. Es sendet Bibeln und kirchliches Schrifttum zur Stärkung des Glaubens, denn Jesus Christ spricht: STÄRKE DEINE BRÜDER!"
Vor wenigen Jahren hat sich das GAW in seinem breiten Diskussionsprozess mit der Frage nach einem modernen Leitbild beschäftigt, um deutlich zu machen, was wir tun. Das ist gelungen. Spannend ist es nun zu sehen, dass auch im 19. Jahrhundert die Frage nach einer kurzen und prägnanten Darstellung immer wieder das GAW herausgefordert hat. Denn der Name sagt nicht von sich aus, was wir tun, nämlich "weltweit evangelischen Gemeinden helfen ihren Glauben an Jesus Christus in Freiheit zu leben und diakonisch in ihrem Umfeld zu wirken."

Donnerstag, 17. August 2017

484 Lieder in 36 Stunden – Choralmarathon in Estland

Die Domkirche und die Ruine
der einstigen Bischofsburg in Haapsalu.
Foto: Wikimedia Commons/RitaHe1962
"Wir werden gemeinsam alle Lieder aus dem Gesangbuch der Estnischen Evangelisch-Lutherischen Kirche als einen ununterbrochenen Strom der Musik durchsingen“, wirbt Bischof Tiit Salumäe für das musikalische Großereignis, das am 20./21. August 2017 in Haapsalu stattfinden soll. 484 Lieder in 36 Stunden – und es machen Organisten, Musiker und Sänger aus allen Propsteien in Estland mit.
„Der Marathon der Choräle beginnt am 20. August um 8 Uhr in der Jaanikirche. Von dort bewegen wir uns um 20 Uhr in einer Prozession in die Domkirche und singen weiter die ganze Nacht bis zum Montagabend.“

Ganz zu Beginn zwischen 8 und 11 Uhr sind die Advents- und Weihnachtslieder dran. Verantwortlich für diesen Teil ist die Propstei Lääne (Westpropstei). Danach übergibt sie das Zepter an die Propstei Saarte (Inselpropstei), die den Gesangsmarathon mit Liedern zum Jahreswechsel und Dreikönigstag fortsetzt. Nach drei Stunden findet der nächste Wechsel statt.


Mit dem Gesangsmarathon wird der 25. Geburtstag des aktuellen kirchlichen Gesangbuchs gefeiert. Und natürlich auch das Reformationsjubiläum. Auch der 20. August als Starttermin ist nicht zufällig gewählt. An diesem Tag feiert Estland jedes Jahr die Wiedererlangung seiner staatlichen Unabhängigkeit.
„Die lutherische Kirche ist durch alle Zeiten eine singende Kirche gewesen“, betont Bischof Salumäe, der seit 1975 als Pfarrer in Haapsalu arbeitet. Alle Freunde des Gesangs sind willkommen. Wer mindestens eine Stunde mitsingt, bekommt eine Urkunde für die Teilnahme.

Für diejenigen, die selbst nicht dabei sein können, gibt es eine Liveübertragung im Internet: http://www.pereraadio.com/pildiraadio/

Dienstag, 15. August 2017

Der Kindergartens der reformierten Gemeinde in Zelow/Polen ist gerettet!

Kindergartengruppe in Zelow
Die Reformierte Kirche in Polen konnte mit Hilfe einer Umwidmung von Geldern aus dem GAW-Projektkatalog 2015 glücklicherweise einen Kindergarten der Gemeinde Zelow, der an die Pfarrwohnung angrenzt, baulich und brandtechnisch erneuern. Auflagen der Feuerwehr und der Stadt hatten die Gemeinde in Not gebracht. Es drohte, dass der Kindergarten geschlossen werden musste. Die schnelle und unkomplizierte Hilfe des GAW hat
Sanierung des KIGA´s
geholfen, den Kindergarten offen zu halten. 
"Im Namen der Kirchengemeinde in Zelow bedanken wir uns für die Hilfe des GAW!" schreibt Pfarrer Roman Lipinski. "Dank des GAW können wir in schwierigen Zeiten als Gemeinde in Zelow und auch als gesamte Reformierte Kirche Zeugnis für das Evangelium geben. Protestant im heutigen Polen zu sein erfordert viel Demut und Opfer."

Sowohl die Kirchengemeinde, die Gesamtkirche als auch das GAW haben sich die Kosten der Sanierung des Kindergartens geteilt. 8.000 Euro stellte das GAW zur Verfügung.

"Nach wie vor bleibt viel zu tun am Gebäude: die Wärmedämmung und die Fassadensanierung stehen an, um zukünftig Heizkosten zu sparen. Vielleicht wird das ein weiteres Projekt werden, mit dem wir uns dann an das GAW wenden werden," schreibt Roman Lipinski.




Samstag, 12. August 2017

Gott ist unterwegs

Prof. Gilles Vidal (2.v.li.)
In der aktuellen Ausgabe "Evangelisch weltweit" (3/2017) hat Prof. Gilles Vidal eine schöne Mediation geschrieben, die sehr bedenkenswert ist auch im Kontext zahlreicher theologischer Debatten:

"Gott ist weder unveränderlich noch des Bewegens unfähig. Im Gegenteil, die Bibel stellt uns Gott als einen Wandergott dar, der mit seinen Geschöpfen auf dem Weg ist... Doch diese Wanderung Gottes mit seinem Volk ist nicht auf biblische Zeiten beschränkt. Viele Völker haben die begleitende Anwesenheit Gottes erfahren. Im 17. Jahrhundert haben die in Frankreich verfolgten und vertriebenen Hugenotten zwar keine tragbaren Altäre gebaut. Sie fertigten sich aber demontierbare Kanzeln und handgemachte Kelche an, mit denen sie nachts den Gottesdienst im Freien feiern konnten. .... Unser Gott ist ein Wandergott. Die Eigenschaft Gottes, immer unterwegs zu sein und sich nicht einsperren zu lassen, sollte man ernst nehmen. Einige wollen Gott jedoch in der Bibel gefangen nehmen, andere in religiösen Lehren und Dogmen. Wieder andere wollen ihn in die Kultur oder in die Moral einsperren oder sogar in die Kirche! Doch unser Gott ist in Bewegung: Er begleitet uns durch die Geschichte hindurch. Und er geht auch noch heute mit Menschen mit, zum Beispiel an der Seite von Tausenden von Migranten. Jede und jeder von uns wandert nicht nur physisch, sondern auch geistlich während des Lebens. Auf dieser persönlichen Reise durch unser Leben ist Gott stets dabei. Wenn wir Einsamkeit und Müdigkeit empfinden, weil uns der Weg so steil und steinig vorkommt, sollten wir uns an diesen Wandergott erinnern. ..."

(Prof. Dr. Gilles Vidal, Vizedekan des Instituts Protestantische Theologie – Fakultät Montpellier, Frankreich)

Der gesamte Text ist nachzulesen unter: http://www.gustav-adolf-werk.de/tl_files/ga-blatt-archiv-2/2017/2017-3_eww_meditation.pdf

Mittwoch, 9. August 2017

Diakonie schafft neue Perspektiven im Kosovo


Diakonie-Ausbildungszentrum im Kosovo
Auszubildende bei ihrer Prüfung
Das Engagement der Frauenarbeit des Gustav-Adolf-Werks ruht nie: In diesem Jahr sammeln wir Spenden für das aktuelle Jahresprojekt in Kirgistan und Kasachstan: mit Vorträgen, Basaren, Lesungen, Gottesdiensten... Die Hilfe geht unter anderem an eine Beratungsstelle für volljährig gewordene Waisenkinder in Kirgistan. Die jungen Erwachsenen brauchen dringend verlässliche Begleitung beim Start in ihr eigenes Leben. 
Gleichzeitig bereiten wir bereits das nächste Jahresprojekt vor: 2018 unterstützen wir die kirchliche Frauenarbeit und diakonische Einrichtungen in Slowenien und im Kosovo. Damit rücken wir zwei eher unbekannte Länder in den Mittelpunkt. 11 Vertreterinnen der Frauenarbeit reisten dafür im Mai zu einer Projektreise nach Slowenien, von der wir hier berichteten. Dank eines herzlichen Empfangs hatten wir viele gute Begegnungen mit Pfarrerinnen und Frauen in den Gemeinden und bekamen einen interessanten Einblick in die diakonische Tätigkeit der Kirche. 
Mitarbeiter auf der Hühnerfarm
Im Juli besuchte die Mitarbeiterin der Frauenarbeit in der Zentrale die Einrichtungen der Diakonie Kosovo. Das erst 2008 unabhängig gewordene Land kann ohne zu übertreiben als das Armenhaus Europas bezeichnet werden: Die Arbeitslosigkeit liegt bei 50%, die Jugendarbeitslosigkeit noch darüber. Roma sind als diskriminierte Minderheit auf dem Arbeitsmarkt quasi chancenlos und leben meist in extremer Armut. Viele Kosovaren sind unzufrieden mit den Fortschritten im Land und wollen es gen Westen verlassen. Die Feindschaft zwischen Serben und Albanern ist auch 18 Jahre nach dem Krieg noch überall spürbar.  
Die DiakonieKosovo arbeitet in Mitrovica, einer Kleinstadt im Norden des Kosovo. Sie liegt genau auf der Konfliktlinie zwischen Serben und Albanern. Hier fördert die Diakonie die Ausbildung von jungen Menschen in handwerklichen Berufen, schafft Arbeitsplätze für Menschen mit Behinderung in der Landwirtschaft und bringt Jugendliche aus den verfeindeten Volksgruppen und den benachteiligten Minderheiten in Breakdancegruppen und DJ-Kursen zusammen. Sie hilft Kriegsopfern in einem traumatherapeutischen Zentrum und unterstützt abgeschobene und freiwillig zurückgekehrte Flüchtlinge bei der (Re-)Integration im Kosovo. „Wo Menschen den Auftrag Jesu ernst nehmen, sich um Schwache zu kümmern, da ist Kirche!“, sagt der Leiter der Diakonie Kosovo, Bernd Baumgarten.

Lasst uns Gutes tun an jedermann, allermeist an des Glaubensgenossen!

"Gottfried Brakemeier, ehemaliger Kirchenpräsident der Lutherischen Kirche Brasiliens (IECLB) plädiert bezügliche der Losung des GAW, „die vorrangige Option für die Glaubensgenossen“ nicht durch die „vorrangige Option für die Armen und Entrechteten … außer Kraft zu setzen“. Das Leitmotto des GAW aus dem Galaterbrief 6, 10 lasse beide Optionen nebeneinander bestehen. Ähnlich sei es im Matthäusevangelium, wo die Brüder einerseits die Armen und Notleidenden (Matthäus 25, 31ff), andererseits die Mitglieder der Gemeinde (Matthäus 23, 8) sind. Letzteren gilt im GAW wie in Galater 6,10 ein gewisser Vorrang. Dieser Maxime folgt das GAW bis heute." 

(Dr. Wilhelm Hüffmeer, Ehrenpäsident des GAW in "Evangelisch weltweit" 3/2017, S.9)

Freitag, 4. August 2017

Ein Kindergottesdienstraum für Schladming

Senior Pfarrer Krömer  und der GS des GAW vor dem Anbau
Evangelische Kirche und Pfarr- und
Gemeindezentrum in Schladming 
2012 feierte die evangelische Kirchengemeinde in Schladming ihr 150-jähriges Jubiläum. "Das war der Anlass, dass wir die Kirche saniert haben und ein gerade angekauftes Nachbarhaus zu einem Kinder- und Jugendraum umbauen konnten", erzählt Senior Pfarrer Gerhard Krömer. "Zudem fand 2013 die Ski-WM in Schladming statt und in dem Zuge gab es aus Landesmitteln gute Zuschüsse, um alle Projekte gut umsetzen zu können. 
Schladming    liegt in der Obersteiermark, eingerahmt vom Dachsteingebirge und von den Niederen Tauern. Rund 50% der Stadtbewohner sind evangelisch. Die Gemeinde zählt mit Tochtergemeinden in Aich und Radstadt/Altenmarkt  etwas über 4.000 Glieder. Ihre Aktivitäten familienfreundlich zu gestalten ist eine Aufgabe, die die Pfarrgemeinde seit Jahren verfolgt. Von Erfolgen zeugen die drei Chöre mit insgesamt 100 Kindern und Jugendlichen sowie die drei Chöre und Singkreise für Erwachsene. Die beiden Gottesdienste am Sonntag sind jeweils mit einem Kindergottesdienst verbunden. Großen Zuspruch finden das Bibelfrühstück und die
neu gestartete Mutter-Kind-Gruppe. Regelmäßige Mitarbeitertreffen, Bibelstunden und Fortbildungsprogramme gehören zum Leben der Gemeinde. 
Die Peter-und-Paul-Kirche ist mit ihren 1.000 Sitzplätzen die größte evangelische Kirche der Steiermark und die zweitgrößte in ganz Österreich. 

Der neue Raum für die Kinder und Jugend der Gemeinde ist aus einer alten Scheune entstanden. Zusätzlich konnten Wohnungen für Mitarbeitende eingebaut werden. So ist ein schönes Kirchenzentrum inmitten von Schladming entstanden. 

An den Kosten für die aufwendigen Ausbauarbeiten hat sich neben Kommune und dem Bundesland auch das GAW im Projektkatalog 2012 mit 11.000 Euro beteiligt. 

Dank allen, die hierfür gespendet haben!

Dienstag, 1. August 2017

Neue Ausgabe "Evangelisch weltweit" erschienen



Im Sommer 2017 streitet Europa weiterhin über Menschen, die auf der Flucht sind. Sollten sie an Grenzen Europas abgewiesen oder auf sicheren Wegen direkt nach Europa geholt werden? Sollten sie auf alle europäischen Staaten verteilt werden oder sollten sie in dem Land bleiben, in dem sie europäischen Boden betreten haben? … Alles wichtige Fragen und eine Diskussion darüber ist für die Entscheidungsfindung wichtig. Griechenland und Italien sind zwei Länder, die überproportional betroffen sind, weil aus geografischen Gründen die meisten Menschen aus Krisengebieten über diese Länder nach Europa gelangen. Evangelische Christen in Griechenland und Italien haben angesichts des Leids beschlossen, jenseits aller Diskussionen helfend zu handeln. Wir berichten in dieser Ausgabe von „Evangelisch weltweit“, wie ihre beispielhafte Hilfe gleichzeitig ein politisches Signal für die Gesellschaft ist, in ihren Ländern und auch darüber hinaus. Es kann kein „weiter so“ geben, wenn die Situation nicht mehr so ist, wie es „immer“ war. Das GAW unterstützt seit einigen Jahren seine Partner in Griechenland, Italien und Spanien in ihrer Arbeit mit Flüchtenden.

Nicht nur dieses Beispiel zeigt, dass sich die Änderungen in der politischen Großwetterlage auf die Arbeit des GAW auswirken. Der Ehrenpräsident des GAW, Wilhelm Hüffmeier, schreibt in seinem Beitrag über die Abgeordnetenversammlung vor 25 Jahren in Herrnhut. Drei Jahre nach dem deutsch-deutschen Fluchtsommer 1989 fand dort durch eine Neugründung die Wiedervereinigung des Gustav-Adolf-Werks statt.

Ein weiterer historischer Rückblick führt uns zu einer Frau, die vor 50 Jahren in Estland Geschichte geschrieben hat. Mit ihrer treuen und authentischen Arbeit als Predigerin überzeugte Laine Villenthal ihre Gemeinde sosehr, dass diese um ihre Ordination als Pfarrerin bat. 1967 wurde sie tatsächlich als erste Frau in Estland und der gesamten damaligen Sowjetunion ordiniert. Mit der deutschsprachigen Ausgabe ihrer Autobiografie, „Wir wollen keinen anderen Pfarrer!“, hat der Verlag des GAW der Estnischen Evangelisch-Lutherischen Kirche ein Jubiläumsgeschenk gemacht. Es ist bemerkenswert, wie unterschiedliche Wege die beiden lutherischen Nachbarkirchen in Estland und in Lettland in Sachen Frauenordination genommen haben. Die bewegende Lebensgeschichte Villenthals in den Wirren des 20.Jahrhunderts möchte ich Ihnen ans Herzen legen, als Urlaubs- und Sommerlektüre zum Beispiel oder als Geschenk für Menschen, die Interesse an Biografien beeindruckender Menschen oder an spannenden Themen aus dem Baltikum haben. - Maaja Pauska, Redakteurin

Mehr: http://www.gustav-adolf-werk.de/evangelisch-weltweit-das-magazin-des-gaw.html

PS. In seinem Bericht über die Flüchtlingshilfe der evangelischen Kirche in Griechenland erzählt Enno Haaks auch über Elias Papadopoulus, einem Elektroingenieur aus der Gemeinde in Serres, der für Internetverbindungen in Flüchtlingsunterkünften zuständig ist. Kürzlich ist in einem griechischen Magazin ein langer Beitrag über seine Arbeit erschienen, unter dem Titel: "Der Mann, der Flüchtlinge glücklich macht". Leider nur auf Griechisch, aber allein schon die Bilder vermitteln einen ersten Eindruck: