Dienstag, 20. März 2018

Eine Herberge für Notleidende in Palmela in Portugal

Das zu sanierende Gebäude in Palmela
Die politischen und sozialen Veränderungen stellen Kirchen und soziale Organisationen vor besondere Herausforderungen. In Portugal – wie in allen anderen europäischen Ländern auch – ist die Frage der Migration und der vielen Asylsuchenden eine große Herausforderung, die auch die Aufmerksamkeit der presbyterianischen Kirche in Portugal fordert. Auf der anderen Seite hat durch die soziale Krise im Land die häusliche Gewalt zugenommen, die insbesondere Frauen betrifft. Diese Frauen brauchen eine zeitweise Unterkunft (im Durchschnitt stirbt in Portugal pro Woche eine Frau an häuslicher Gewalt). Und schließlich ist die Situation der Obdachlosen gerade in den kalten Monaten fürchterlich. Es besteht ein großer Bedarf an vorübergehenden
Frauengruppe der Kirchengemeinde in Palmela
Unterkünften für Menschen in den unterschiedlichsten Notlagen, den die Presbyterianische Kirche durch die Errichtung von Notunterkünften in Palmela decken möchte.

Ein älteres, der Kirche gehörendes Gebäude in Palmela, bei Setúbal gelegen, soll saniert werden. Im Erdgeschoss sollen Unterkünfte für acht Asylsuchende und Flüchtlinge hergerichtet werden. Im 1. Stockwerk sollen für Notleidende aus Portugal entsprechende Räume saniert und eingerichtet werden. Dazu müssen das Dach und die Außenfassade erneuert werden.

Die Gesamtkosten betragen 50 000 €. Das GAW will dieses wichtige Projekt in diesem Jahr mit 
9 000 Euro fördern.

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