Freitag, 8. Februar 2019

Wir wollen die Hilferufe der Menschen in Not hören und nicht wegschauen!

In den Räumen der EHO - der Diakonie von 5
Minderheitskirchen in Serbien
"Wir sind dem GAW dankbar für die 25-jährige Unterstützung unserer diakonischen Arbeit in Serbien," sagt die reformierte Pfarrerin Tilda Gyenge-Slifka, die als Direktorin die EHO in Novi Sad in Serbien leitet. "Als christliche Organisation sind wir verpflichtet, uns den verschiedenen Herausforderungen zu stellen. Wir wollen den Hilferufe von Menschen in Not hören und bei unglücklichen Lebenssituationen nicht wegschauen. Wir sehen in Serbien viel Not! Und wir versuchen, soweit es geht zu helfen. All den verschiedenen Partnern wie dem GAW sind wir sehr dankbar für das Vertrauen und die Unterstützung."
25 Jahre Unterstützung der EHO
durch das GAW
Die EHO wurde 1993 von fünf Minderheitskirchen in Serbien gegründet. Seitdem konnten unzählige Hilfsprojekte erfolgreich durchgeführt werden: humanitäre Hilfe, mobile Ärzteteams, ein HIV/AIDS-Hilfetelefon und Unterstützung für behinderte Menschen. Große Erfahrungen hat die EHO in der Arbeit mit den Roma und den Flüchtlingen der Balkankriege. Seit der Flüchtlingskrise 2015 engagiert sich die EHO erneut für die Flüchtlinge. Die Gründerkirchen sind allesamt Minderheitskirchen in Serbien und vorwiegend auf dem Gebiet der Vojvodina tätig. Ihre Mitglieder gehören als Slowaken, Ungarn, Mazedonier oder Roma meist außerdem einer nationalen Minderheit an. Mit ihrem einzigartigen Netzwerk diakonischer Gruppen, mit über 500 Freiwilligen und inzwischen mehr als 100 hauptamtlichen Mitarbeitenden, zählt die EHO heute zu den größten Nichtregierungsorganisationen nicht nur in der Vojvodina. Die Hilfe hat sich auf ganz Serbien ausgeweitet von Subotica bis hin nach Surdulica.

Die EHO hat eine wichtige Vorreiterrolle in der Entwicklung von Initiativen, die zur Lösung von gesellschaftlichen Problemen beitragen. Ihre Projekte dienen anderen Organisationen oft als gute Praxisbeispiele. Zugleich muss die Hilfsorganisation ihre Arbeit nun stärker fokussieren und sich auf Bereiche konzentrieren, in denen sie ihre Leistungen weiterentwickeln und verbessern kann. In Bereichen soziale Inklusion und Sozialschutz braucht es dafür eine verbesserte Zusammenarbeit mit nationalen Behörden. Die Leitung der EHO will das Hilfswerk organisatorisch stärken, die Fundraising-Kapazitäten erweitern und in die Professionalität von Mitarbeitenden investieren.

In jedem Jahr fördert das GAW diese wichtige Arbeit mit 5.000 Euro. Durch die Kooperation mit der GEKE hoffen wir ein weiteres Projekt der EHO unterstützen. 

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