Donnerstag, 26. September 2019

In Silbaš (Serbien) muss die Kirche saniert werden!

Evangelische Kirche in Silbaš 
Die Vojvodina ist eine autonome Provinz in der Republik Serbien. Sie macht den Landesteil nördlich der Save und Donau. Administrativer Hauptsitz ist Novi Sad, die zweitgrößte Stadt Serbiens. 

Hier gibt es auch eine slowakische Minderheit. Ein Teil von ihnen hält sich zur Slowakischen Evangelische Kirche A.B. Eine ihrer Gemeinden ist in Silbaš. Sie war zunächst eine Tochtergemeinde der deutschen lutherischen Gemeinde in Bulkes (Bački Maglić). Der erste eigene Gemeindepfarrer kam 1839. Obwohl die Gemeinde arm war, richtete sie für Kinder eine Schule ein und bezahlte einen Lehrer. Heute gehört sie zu den kleineren Gemeinden der Slowakischen Evangelischen Kirche A.B., ist aber trotzdem lebendig. 

Kinder- und Jugendgruppe der Gemeinde in Silbaš 
Jährlich gibt es bis zu zehn Konfirmanden. Der Chor der Gemeinde bereichert nicht nur die eigenen Gottesdienste, sondern tritt als Gast auch in anderen Gemeinden auf. 

Die Kirche der Gemeinde Silbaš wurde 1886 im neugotischen Stil errichtet. Seit nunmehr fünf Jahren laufen inzwischen die Sanierungsarbeiten an der Kirche. Die Gemeinde hat das Dach komplett saniert und den Kirchturm mit einem neuen Kupferdach versehen. Dafür erhielt die Gemeinde sowohl staatliche Mittel als auch Unterstützung aus der Slowakei. Mit Unterstützung der Kommune wird der Turm saniert. 

Schon vor vier Jahren wurden Kirchenmauern gegen die aufsteigende Feuchtigkeit isoliert und auf der Südseite eine zweite Tür eingebaut, um die Sicherheit für Gottesdienstbesucher im Notfall zu gewährleisten. Jetzt muss die Fassade neu verputzt und gestrichen werden. Dafür bittet die Gemeinde um Hilfe.

Das GAW fördert dieses Projekt in diesem Jahr mit 16.000 Euro. 

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