Donnerstag, 30. Juli 2020

In San Fernando (Spanien) ist die Sanierung des Kirchenzentrums einen großen Schritt vorangekommen

Das Dach musste dringend saniert werden
"Auf Grund der ökonomischen Krise, der fehlenden finanziellen Mittel der Gemeinde und insbesondere wegen der Coronakrise haben wir nicht alle Arbeiten bei der Sanierung unseres Kirchen- und Gemeindezentrums in San Fernando geschafft," schreib Alfredo Abad, Vorsitzender der Comisión Permanente der Iglesia Evangélica Española (IEE). 

"Bisher haben wir 50.000 Euro investiert. Davon kamen 15.000 Euro vom GAW aus dem Projektkatalog 2018. Den Rest hat die Gemeinde aufgebracht. Wir sind euch sehr dankbar für die erhaltene Hilfe!"

San Fernando liegt in der Nähe von Cádiz  in Andalusien an der Atlantikküste. Das Kirchen- und Gemeindezentrum befindet sich an einem zentralen Ort der Stadt und ist gut erreichbar. Es war in die Jahre gekommen. Durch das Meeresklima waren Schäden aufgetreten, die dringend beseitigt werden mussten, um das Gebäude zu erhalten. Insbesondere das Dach war im Laufe der Jahre gelitten undicht geworden. Dazu kamen die Schäden an den Außenmauern der Kirche. Für eine kontinuierliche und gute Gemeindearbeit war die Sanierung dringend geboten. 

Seit 1872 gibt es in San Fernando eine evangelische Kirchengemeinde. Sie konnte sich gegen den katholischen Widerstand in der sechsjährigen Periode des Liberalismus in Spanien (1868-1874) etablieren und überstand sogar die Verfolgung während des Bürgerkriegs und der Franco-Diktatur. Heute gehören der Gemeinde 45 Glieder an. Dazu kommen noch etliche Sympathisanten. 

Neben den Gottesdiensten, Bibelstunden und der Frauengruppe veranstaltet die Gemeinde regelmäßige Konzerte, mit denen sie sich der Stadtgesellschaft öffnet. Zudem engagiert sie sich in der Ökumene. Ihre Glieder gehören verschiedenen Nationalitäten an – neben Spaniern, Holländern und Deutschen gibt es Lateinamerikaner, die aus Arbeitsgründen nach Spanien gekommen sind. 

Den Dank aus Spanien geben wir gerne an unsere Spenderinnen und Spender weiter! Und wir hoffen sehr, dass es der Gemeinde gelingt, die Arbeiten am Gemeindezentrum bald zu vollenden.

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