Montag, 16. November 2020

Eine lutherische Kirche in Litauen ist saniert

Während der Kirchenrenovierung
"Mehr als 60 Jahre wurde nichts an unserer lutherischen Kirche getan. 2005 war schließlich das Kirchedach nach einem Orkan zusammengestürzt. Ab 2016 haben wir uns entschlossen, die Kirche wieder aufzubauen seitdem ich dort Pfarrer bin," schreibt Pfarrer Valdas Miliauskas von der lutherischen Gemeinde in Švėkšna in Litauen. 

Mit "Hilfe der Unterstützung des GAW aus dem Projektkatalog 2017 in Höhe von 6.700 € konnten wir bald anfangen. Herzlichen Dank für die Hilfe!" 

Švėkšna ist eine Siedlung im Westen Litauens mit rund 1.600 Einwohnern. Eine lutherische Gemeinde
Gottesdienst in der sanierten Kirche

entstand, als gegen Ende des 17. Jahrhunderts die Zahl deutscher Handwerker aus Preußen und litauischer Zuzügler zunahm, die ihren lutherischen Glauben mitbrachten. 

Heute zählt die Gemeinde rund 140 Glieder. Seit 2016 ist  Valdas Miliauskas Pfarrer der Gemeinde. Er ist zudem Pfarrer in Rusnė, Žemaičių Naumiestyje, Katyčiai und Vyžiai sowie im Rehabilitationsprojekt „Gabrielius“. 

Erst 1819 konnte dank der Unterstützung des Grafen Jurgis Pliateris in Švėkšna die erste lutherische Kirche gebaut werden. Diese Kirche brannte allerdings nieder. Die heutige Kirche stammt aus dem Jahr 1867. Das Gebäude wurde 2005 durch den Orkan Erwin schwer in Mitleidenschaft gezogen. Der Wind zerstörte das Dach und der eindringende Regen beschädigte die Wände und den Altar. Das Dach ist repariert, doch die kleine Gemeinde hat bisher nicht die Kraft aufgebracht, die Kirche von innen zu renovieren.

Dank an alle Spender!

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