Donnerstag, 12. November 2020

Los Rubios hofft 2021 wieder auf Gäste!

Gottesdienst in Los Rubios - Malaga
Pastor José Manuel Mochón ist verantwortlich für das Ökumenische Zentrum Los Rubios in Andalusien/Spanien. Er schreibt:

"Die Pandemie hat Spanien schwer getroffen. Auch in Andalusien nimmt die Zahl der Infektionen zu. Der Tourismus, eines der wichtigsten Einnahmequellen, ist eingebrochen. Die Arbeitslosenzahlen sind sehr gestiegen. Dadurch steigt die Not der Menschen, die auf Hilfen angewiesen sind. Die Schlangen vor den Lebensmittelausgabestellen bei Pfarreien und sozial-diakonischen Einrichtungen werden länger. Dazu kommt die Not der Flüchtlinge. In letzter Zeit sind die Zahlen derer, die aus dem Maghreb und Schwarzafrika nach Spanien kommen, wieder gestiegen. Sie kommen in kleinen Booten nach Granada, Almería und Malaga - kürzlich auch aus dem Senegal auf die Kanarischen Inseln. In dem Flüchtlingszentrum der Evangelischen Kirch (IEE) e in Malaga, das das GAW unterstützt hat, werden die Ankommenden nach wie vor aufgenommen und werden versorgt. Die
Renovierung der Bäder

überwiegende Mehrheit der Flüchtlinge hat aber den Wunsch, in andere europäische Staaten weiter zu ziehen. Die Schließung der Grenzen erschwert das erheblich.

Die evangelischen Kirchen in Malaga und Los Rubios mussten, wie die anderen Gemeinden in der IEE, ihre Aktivitäten reduzieren und die Sonntagsgottesdienste aussetzen. In Los Rubios jedoch konnten wir, weil wir den Garten und gutes Wetter haben, weiterhin im Freien feiern. 

Das Ökumenische Zentrum Los Rubios hat durch den Einbruch des Tourismus erheblich gelitten. Das Jahr 2020 war eigentlich gut ausgebucht. Alles wurde storniert. Wir hoffen jetzt auf das Jahr 2021, dass wir dann wieder gute Belegungen haben werden. Das ist aber unsicher, so dass wir jetzt schon planen, wie wir das Zentrum stabilisieren können.

Dank des GAW konnten wir aber die Renovierungen der Badezimmer fortsetzen. Das ist gelungen! Dafür danken wir sehr herzlich!"

Im Projektkatalog 2019 hat das GAW 15.000€ für das Ökumenische Zentrum gesammelt. Alles Spendern sei herzlich gedankt!

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