Mittwoch, 11. November 2020

Martinstag im Coronajahr 2020

Laternenumzug bei einem Martinsfest
Heute am 11. November ist Martinstag. Auch in diesem Jahr wollen wir uns zum Martinsfest daran erinnern, dass es weltweit Menschen gibt, die am Rande der Gesellschaft stehen. Ausgegrenzt und oftmals unsichtbar. So wie der frierende Bettler damals am Wegesrand, als Martin hoch zu Ross nach Amiens ritt. Martin hat den Bettler wahrgenommen. Er ist von seinem hohen Ross abgestiegen und hat seinen Mantel mit dem Bettler geteilt. Das GAW unterstützt weltweit evangelische Minderheiten, die sich für die Schwachen und Ausgegrenzten in ihren Ländern einsetzen. Häufig haben diese Kirchen irgendwann in ihrer Geschichte selbst erfahren, was es heißt, ausgegrenzt zu werden – oder: Sie erfahren es heute noch immer. 

In diesem Jahr wurden und werden viele  Veranstaltungen coronabedingt abgesagt. Dieses Martinsspiel ist deshalb so aufgebaut, dass Sie es unter freiem Himmel mit anschließendem Laternenumzug, in kleinerer Runde oder auch Zuhause mit Kerzen auf dem Tisch spielen können. Es gibt eine begrenzte Anzahl an Sprecherrollen, dafür viele Mitmachelemente. So wird die Geschichte lebendig, am Ende können alle sagen: Heute haben wir Martin getroffen! 

Wir danken Almut Klose, Vikarin der Evangelischen Landeskirche in Württemberg, für den Entwurf dieses Martinsspieles. Mit diesem Martinsspiel möchten wir Ihre Aufmerksamkeit auf den integrativen evangelischen Kindergarten im polnischen Zelow lenken, für den wir die Kollekte erbitten. 

Hier geht es zum Martinsspiel und zum GAW-Projekt, für das die Kollekte gesammelt werden kann:

 https://www.gustav-adolf-werk.de/files/gaw/downloads/Predigten/GAW_Martinsspiel_2020.pdf

Pfr. Enno Haaks

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