Montag, 29. November 2021

Das Stipendienprogramm für ADL ermöglicht Ausbildung in Brasilien

Musikklasse von ADL
"Wir bedanken uns ganz herzlich für die Unterstützung der Stipendien für unsere Schüler:innen in der Associação Diacônica Luterana (ADL) in Brasilien", schreibt Emerson Lauvrs, einer der Verantwortlichen von ADL. "2021 haben wir  Kinder und Jugendliche im Alter von 13 bis 21 Jahren in unserem Internat. Der Großteil kommt von Bauernfamilien in Afonso Claudio, Laranja da Terra, Santa Maria und Itaguaçu. Viele haben Lernschwierigkeiten. Sie kommen aus schwierigen Familienverhältnissen und hatten kaum Zugang zu irgendwelchen kulturellen Bildunmgsangeboten. ADL ist in der Lage, 90 Kinder und Jugendliche zu betreuen. In diesem Jahr wurden wegen der Pandemie die vollen Aktivitäten erst aufgenommen, nachdem Staat- und Stadtregierung es gemehmigt haben. Wir mussten uns aber anpassen an die Hygieneauflagen.Trotz aller Schwierigkeitgen legen wir Wert darauf, alle Untrerrichtsthemen und –gänge mit den konkreten Lebensbedingungen der Schüler zu verbinden: Gerechtigkeit, Umweltschutz, Familie, Kinderschutz, Ackerbau, Rassismus, Gesundheit, um einige zu nennen. Die Grundausbildung in der ADL dauert drei Jahre. Im vierten Jahr werden spezifische
Weiterbildungen angeboten."

Die diakonische Ausbildung der Lutherischen Diakonischen Vereinigung ADL genießt seit über 60 Jahren ein hohes Ansehen in der lutherischen Kirche Brasiliens (EKLBB). Die Schule verknüpft Schulbildung mit diakonischer Ausbildung, praktischer Arbeit und gemeinschaftlichem Leben. Großen Wert wird auf eine musikalische Ausbildung gelegt. Ohne den Besuch der ADL würden es viele dieser jungen Menschen nicht schaffen, zu studieren. Auch für ein Studium der Theologie bietet ADL eine gute Vorbereitung.

"Die Jährlichen Stipendien des GAWs sind für unsere Arbeit ungemein wichtig, weil unsere Schüler:innen aus Familien kommen, die nicht in der Lage sind, finanziell zu helfen. Vielen Dank ganz herzlich im Namen der Associação Diacônica Luterana (ADL) dem GAW! ", schreibt Emerson Lauvrs.

Mehr: www.adl.org.br

Keine Kommentare: